Mit der Zeyt - Grundsätzliches
Was bietet ›Mit der Zeyt‹?
›Mit der Zeyt‹ ist eine Kulturwerkstatt, in der Manuskripte für kulturhistorische Publikationen, Vortragsreihen, Hörfunk- und Fernsehdokumentationen entstehen.
Für Zeitungen und Zeitschriften übernimmt ›Mit der Zeyt‹ auch tagesaktuelle Aufträge: Ausstellungs-, Buch-, Film-, Konzert- und Theaterbesprechungen, Interviews, Künstlerportraits und Kulturreportagen.
Zum Angebot von ›Mit der Zeyt‹ gehören außerdem Lesungen, Exkursionen, Kulturreisen und die Organisation von Kulturveranstaltungen.
Wofür steht ›Mit der Zeyt‹?
›Mit der Zeyt‹ – übrigens das Lebensmotto eines Renaissancefürsten namens Ottheinrich, der in seiner Neugier vor keinem Wissensgebiet Halt machte und mit der ›Bibliotheca Palatina‹ in Heidelberg die damals bedeutendste Bibliothek Deutschlands mitbegründete – meint dreierlei:
- Kulturgeschichte auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes
- Kulturgeschichte mit Bezug zur Gegenwart
- Kulturgeschichte, die Spaß macht
Deshalb bedeutet ›Mit der Zeyt‹ auch kurzweilige Unterhaltung und Lust an der Anekdote.
Für wen hat ›Mit der Zeyt‹ bisher gearbeitet?
- Applaus
- Bayerische Staatszeitung
- Bayerischer Rundfunk (Hörfunk und Fernsehen)
- Hamburger Morgenpost
- Heinrich-Bauer-Kulturstiftung
- Hoffmann und Campe Verlag
- Katholische Nachrichtenagentur (KNA)
- Münchner Bildungswerk
- Münchner Volkshochschule
- Prestel Verlag
- Reclam Verlag Leipzig
- Rosenheimer Verlagshaus
- Schloßfestspiele Ludwigsburg
- Süddeutsche Zeitung
- Südwest-Presse Ulm
- Verlag Friedrich Pustet
- Vogue
Was bezweckt ›Mit der Zeyt‹?
Die Kulturgeschichte des Abendlandes steckt voller Überraschungen: Daß es das Jahr 0 nicht gab, daß Martin Luther an den Weltuntergang glaubte, daß nicht wenige Herrscher des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ihren Astrologen mehr vertrauten als ihren Feldherrn – das ist ebenso spannend wie aufregend.
Doch die Kulturgeschichte geht darüber hinaus. Sie hat nicht nur die Vergangenheit im Blick, sondern auch die Gegenwart. So wie die Psychoanalyse dem Werdegang des Individuums nachspürt, will die Kulturgeschichte die Wurzeln gesellschaftlicher Überzeugungen, Denkmuster und Verhaltensweisen ergründen, Irrtümer aufdecken, Mißverständnisse ausräumen.
Es geht nicht ums bloße Aneinanderreihen historischer Ereignisse, sondern darum, nach ihrer Bedeutung für die Menschen von damals und heute zu fragen.
Die Erkenntnisse kulturgeschichtlicher Forschung sind mitunter verblüffend: Daß das Bier nicht in Bayern, sondern im Zweistromland erfunden wurde, daß die moderne Kernspaltung auf den grundsätzlichen Überlegungen mittelalterlicher Alchemisten fußt, daß Judentum, Christentum und Islam auf den einen Urvater Abraham zurückgehen – solche Einsichten befördern den Blick über den Rand des Suppentellers, die eigene Urteilskraft und die Skepsis gegenüber Klischees und Ideologien.